Röschti

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Isn’t this what it’s all about? Meeting friends on a Friday night, hanging out, cooking up some dinner over a woodfire… pure bliss if you ask me. Especially in a creative location such as the Kafi Duzis in Zurich, it’s easy to forget one’s daily worries and simply enjoy the night.

Bustling with people who drop in on a regular basis (all friends of the ten (!) inhabitants of the 600 year-old villa), the Kafi Duzis is a place where being creative is part of the daily routine. Naturally, we were really excited to be able to organise our very first Röschtiplausch (Röschti delight) in this incredible place. The evening was filled with music, conversations, a little painting, playing table tennis, cooking and eating of course.

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 Geht es nicht genau darum im Leben? Sich an einem Freitagabend mit Freunden zu treffen und Zeit zu verbringen, und zu Essen gibt’s selbstgemachte Röschti frisch vom Feuer… Ein wahres Highlight. Vor allem, wenn es an einem Ort wie dem Kafi Duzis in Zürich stattfindet; die kreative Atmosphäre der Location lässt einen schnell seine täglichen Sorgen vergessen und inspiriert dazu, einfach den Abend zu geniessen. Täglich werden die zehn (!) Bewohner der 600-jährigen Villa von ihren Freunden besucht, was für eine unvergleichliche und kreative Stimmung sorgt. Wir waren natürlich begeistert, unseren ersten Röschtiplausch an einem solch einzigartigen Ort begehen zu können. Der Abend war gefüllt mit Musik, interessanten Gesprächen, ein bisschen Malen, Tischtennis und sehr viel essen, natürlich.

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For a lot of people, Röschti is the quintessential Swiss dish. Potatoes and butter, maybe some bacon and cheese – the few things that were available during the hard winter months in Switzerland have been used to make Röschti, the Swiss comfort food, for centuries. The noun Röschti is related with the English verb to roast and refers to the roasting of the grated potatoes.

Recipe (for 4 persons):

1kg      potatoes (old ones are best – if possible, they shouldn’t be too floury)

30 g     butter (or oil)

Salt and Pepper

Optional: roasted bacon bits and a sunny side up egg

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Start by cooking the potatoes in a pressure cooker for about 10 min. They do not have to be done completely since they are roasted afterwards. Once cool, peel and grate the potatoes with a medium or big sized grater. Add salt and pepper to taste; if using, add the fried bacon bits.

Next, heat up the butter in a roasting pan. We did this over a bonfire; however, your röschti will turn out delicious on the stove aswell. Once the butter has melted, add the grated potatoes (and bacon) and press the mixture into the pan using a large spoon or spatula so that it resembles a disc. Turn up the heat to medium high, cover the pan with a lid and allow to cook for 10-15 min.

Now to the tricky part (which is not so tricky after all, you can do it!): Flipping the röschti. Take the lid of the pan (or a plate which has to be larger than the pan) and slowly let the whole röschti-disc slide onto it. Grab the now empty pan, cover the lid or plate with the röschti on it and flip the whole thing, keeping lid/plate and pan pressed tightly together so the röschti doesn’t fall out. Put the pan on the heat again and allow the other side of the röschti to brown for another 10-15 min. Slide the finished röschti onto a plate and enjoy!

Note: If you don’t feel comfortable flipping the röschti, simply stir the potato mixture in the pan once in a while and allow it to brown all over during 30 min. That kind of röschti is equally delicious!

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Röschti wird von vielen als das klassische Schweizer Gericht angesehen. Kartoffeln und Butter, vielleicht noch Speck und Käse – die wenigen Nahrungsmittel, welche während der harten Wintermonate in der Schweiz verfügbar waren, werden seit Jahrhunderten dazu verwendet, um Röschti zu machen. Das Nomen Röschti ist verwandt mit dem Verb rösten und steht in Verbindung mit dem Rösten der Kartoffeln in der Pfanne.

Rezept (für 4 Personen)

1 kg     Kartoffeln (alte, festkochende Kartoffeln eignen sich am besten)

30g      Butter (oder Rapsöl)

Salz und Pfeffer

Optional: Gebratene Speckwürfel und Spiegeleier

 

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Als erstes werden die Kartoffeln in einem Dampfkochtopf ca 10 min gegart. Sie müssen nicht ganz durch sein, sie werden später ja noch geröstet. Sobald die gekochten Kartoffeln abgekühlt sind, Kartoffeln schälen und mithilfe einer Röschtiraffel in kleine Stückchen reiben. Salz und Pfeffer nach Belieben beifügen und, falls vorhanden, die Speckwürfel zu den geriebenen Kartoffeln geben und gut mischen. Die Butter in einer Bratpfanne zum Schmelzen bringen und die Kartoffelmischung hineingeben. Mithilfe eines grossen Löffels die Mischung flachdrücken. Deckel auf die Pfanne setzen und die Kartoffeln bei mittlerer Hitze 10-15 min braten lassen. Wir kochten unsere Röschti auf einem Feuer, doch auf dem Herd wird sie natürlich auch sehr gut. Als nächstes: Das Kehren der Röschti. Die Röschti aus der Pfanne auf den Deckel oder einen grossen Teller (grösser als die Röschti) gleiten lassen. Sofort den Deckel/Teller mit der ungebratenen Röschtiseite nach oben mit der Pfanne bedecken. Während Pfanne und Deckel/Teller zusammengepresst werden, umkehren, so dass der Deckel/Teller wieder oben und die Pfanne unten ist. Die gewendete Röschti weitere 10-15 min braten. Auf einen Teller gleiten lassen und geniessen!

Wem die ganze Röschtiwenderei zu kompliziert ist, kann die Kartoffelmischung auch einfach 30 min braten lassen und sie ab und zu mit einem Löffel mischen, damit die Kartoffeln von allen Seiten braun geröstet werden. Auch diese Art von Röschti schmeckt sehr gut (und ist, vor allem wenn man für viele Leute kocht, um einiges handlicher).

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Since the classic röschti only involves potatoes and fat, this dish can easily be made vegan. In fact, since two of the people attending our röschtiplausch were vegan, in two smaller röschtis we replaced the butter with canola oil and it worked like a breeze.

Da die klassische Röschti nur aus Kartoffeln und Fett besteht, lässt sich dieses Gericht auch vegan zubereiten. Zwei unserer Gäste waren vegan, wir ersetzten daher in zwei kleinen Röschtis die Butter mit Rapsöl und fanden auch für diese Version der Röschti viel Zustimmung.

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